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RSSPrint

Kunstausstellungen in der Petruskirche

Die Petruskirche ist auch ein Ort der bildenden Kunst.

Gemälde und manchmal Skulpturen und plastische Arbeiten ziehen die Blicke auf sich, an den Wänden und in den Nischen des Kirchenraums. Mal meditativ, mal provokativ, geistig anregend, zum Verweilen anregend - alle zwei Monate etwa wechseln die Ausstellungen und mit ihnen die Atmosphäre in der Petruskirche.

Es entsteht eine fruchtbare Spannung, denn die Kirche ist zugleich Gottesdienstort und Kulturstätte, Begegnungsort und Kunstgalerie. Der Kirchenraum verschafft den Kunstwerken eine besondere Wirkung.

Die Weite der Kirche ermöglicht das Betrachten der Werke aus unterschiedlichsten Entfernungen und Winkeln. Zugleich hat der gottesdienstliche Raum mit seiner Symbolsprache und Gestaltung einen Einfluss auf die Betrachtung der Kunst. Es findet ein Gespräch zwischen Kunstwerken und Sakralbau statt, manchmal im Gleichklang, manchmal spannungsreich.

Die Austellungen können mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr in den Zeiten der offenen Kirche besichtigt werden.

Wenn Sie daran interessiert sind in der Petruskirche auszustellen, wenden Sie sich bitte an Pfarrer Roland Wicher.

 

 

OLESYA DZHURAEVA & FREUNDE

Radierungen, Holzschnitte und Linolschnitte

Laufende Ausstellung bis Ende September:

Wir freuen uns besonders, ab Juli Arbeiten der ukrainischen Künstlerin Olesya Dzhuraeva in der Petruskirche zeigen zu können.

In der Ausstellung sind Radierungen, Holzschnitte und Linolschnitte der in Kiew lebenden Künstlerin und Arbeiten ihrer Freunde zu sehen, die in einem Solidaritätsprojekt von Gudrun Daum und Hendrik Liersch enstanden sind.

Dies ist die dritte Ausstellung von Olesya Dzhuraeva in Berlin.
Bei der Eröffnung am 6.Juli 22 las die in Berlin lebende georgische Autorin Iunona Guruli aus dem in der Corvinus Presse erschienen Buch „Mohnfelder“ über ihre Kindheit im Krieg in Tiblissi.

 

 

 

 

Die Ausstellung ist im Rahmen der "Offenen Kirche" immer mittwochs und samstags von 10:00-13:00 Uhr zu besichtigen, sowie bei allen Veranstaltungen und Gottesdiensten.

 

 

 

RALPH SCHÜLLER "Butter bei die Fische"

Malerei und Zeichnung | 29.März.2022 - 3.Juli.2022

Hineingeworfene Wesen, ob Tier, ob Mensch oder auch unbestimmbares Fragment. Untergänge, Horizonte, Ahnungen, Ordnungen und Auflösungen – Schüllers Bilderwelten laden zum Entdecken ein, und das immer wieder. Sie sind amüsant, verwirrend, fordernd, entwaffnend. Hier wird gleichzeitig gehalten und zerbrochen. Diese Blickweisen und Zusammenhänge erlauben Liebe und Humor, und mehr noch – die freundliche Aufforderung dazu. Schüllers Monster können belächelt werden. Die Engel sind mit Vorsichtig zu geniessen. Es sind Welten, in die wir geworfen wurden und werden – hier, gemalt und gezeichnet in eine lebendige Welt.

Ralph Schüller, geboren 1968 in Suhl, lernte Elektromechaniker mit Abitur, studierte Grafik und Illustration an der Hochschule für Grafik- und Buchkunst in Leipzig und ist als Maler, Grafiker, Autor und Musiker freiberuflich in Leipzig zu Hause.

Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projekte führten seine Bilder nach Deutschland, Dänemark, Frankreich und Spanien, in die USA, nach Russland, in die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Veröffentlichungen (Auswahl)

1998 Illustrationen, Gütersloher Verlagshaus

2006 Illustrationen, Klettverlag 2007 "Consommer : la faim ou la fin ?", FPDV Formule Polyvalente 2009 "Liebe, Industrie & Landwirtschaft" - Katalog

2011 Illustrationen in "Häuptling Eigener Herd" (Herausgeber Vincent Klink/Wiglaf Droste)

2017 Illustrationen in "Der Sonntag" und "Junge Welt" 2018 Ralph Schüller "Witternd ins Warme", Gedichte + Illustrationen, edition winterwork

2019 Illustrationen in "Der 31. April" (Stefan Schneider & Ralph Schüller)

seit 1999: 7 CD-Veröffentlichungen, verschiedene Preise, 2 Nominierungen für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und Veröffentlichungen von Texten und Gedichten in Büchern und Zeitungen

Mehr Eindrücke über das künstlerische und musikalische Wirken des Malers und Musikers finden Sie auf der Website von Ralph Schüller.

 

Vergangene Ausstellungen:

 

Historische Ausstellung

Ausstellung zur Geschichte der Kirchengemeinde

Wir zeigen in der Petruskirche eine Ausstellung über unsere Kirchen, ihre Geschichte und Aspekte ihrer Nutzung.

Texte, die die Geschichte der Kirchen und ihrer Orgeln wiedergeben, finden Sie als PDF-Dokumente auch hier.

DER STEIN ZUM LEBEN

DENKWERKE von Michael Spengler

Der Steinmetz und Bildhauer Michael Spengler gestaltet besondere Grabsteine, die er „Denkwerke“ nennt. In langen Gesprächen, oft in einem monatelangen Prozess, erarbeitet er mit den Trauernden eine Gestaltung, die von den Verstorbenen erzählt.

Die Eltern Neustadt haben ihren zweijährigen Sohn verloren. Im Dialog mit Michael finden sie Worte, die ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Aus Worten werden Material und Form. Der rauschende Atem des Kindes soll sich in einem fragilen Kalkstein widerspiegeln. Hardburg Stolle ist keine Frau der vielen Worte. Unter Michaels Anleitung schwingt sie beherzt den Hammer um einen Findling zu spalten und spürt eine Kraft, die lange vergraben war.

Die Ausstellung ist im Rahmen der "Offenen Kirche" immer mittwochs und samstags von 10:00-13:00 Uhr zu besichtigen.

Bitte beachten Sie beim Besuch der Offene Kirche und zum Betrachten der Ausstellung die aktuellen Hygieneregeln und das Tragen einer medizienischen Maske.

Dokumentarfilm "Stein zum Leben" in der Petruskirche

9. November 2021

Im Rahmen der Themenwochen "In die Stille gehen" zeigen wir den Film „Stein zum Leben“ von Katinka Zeuner, der die Arbeit von Michael Spengler dokumentiert. Er erzählt von dem mühevollen und intimen Prozess und zeigt wie die Arbeit am Stein den Tod im wahrsten Sinne des Wortes be-greifbarer macht. Die Steine nehmen Form an. Und in den Angehörigen reift ein neues Verhältnis zu ihren Toten - und zum Leben.

Filmvorführung: Dienstag, 09.11.2021, 19:00 Uhr

PALLMANN & WINTER

RENATE PALLMANN: Gemälde, Mischtechniken und Collagen HANS GERT WINTER: Aquarelle und Computergrafiken

RENATE PALLMANN

Gemälde, Mischtechniken und Collagen
Zu meiner Arbeitsweise:
Die Bildidee entwickelt sich während des Malprozesses assoziativ aus Strukturen, Flächen und Farben. Hierbei ist der gestalterische Umgang mit dem Zufall ein wesentliches Arbeitsprinzip, wobei der Erfolg und das Scheitern eng beieinander liegen.
Seit 1970 Einzel- und Gruppenausstellungen im In und Ausland.
Renate Pallmann lebt und arbeitet in Berlin.

HANS GERT WINTER

Aquarelle und Computergrafiken
Auf dem ersten Blick geht es auf den Bildern nicht normal zu. Viele bildnerische Elemente (z.B. abstrakte Farbflächen, gegenständliche Darstellungen, malerische Strukturen, Blister-Abdrucke und diverse Gestaltungsmittel) treffen sich in einem nicht-perspektivischen
Bildraum. Dies geschieht aber ohne Dominanzen oder Hierarchien der einzelnen Teile. Die Komposition allerdings ordnet die Elemente zu einer gleichberechtigten neuen Normalität.

Der Wunsch: In der Vielfalt auch Wertigkeit. Hans Gert Winter lebt und arbeitet in Berlin.
www.worksonpaper.de


„Das Leben der Bäume“ Foto-Ausstellung in der Petruskirche

"Tanzen ist Träumen mit den Beinen." (Finnisches Sprichwort)

Zwei Wochen im Mai haben Kinder der Kita Petrusheim gemeinsam mit den Tänzerinnen Maja Zimmerlin und Lito Anastasopoulou sowie dem Schauspieler Christos Anastasopoulos geträumt. Das Tanzprojekt das "Leben der Bäume", das aus Mitteln des Bundesforschungs- und Bildungsministeriums finanziert und in Kooperation mit mein Lila e.V. und der Naturwacht Berlin e.V. durchgeführt wurde, fand an manchen Tagen auch im Wald statt. Vor Ort lernten die Kinder viel über die verschiedenen Bäume, ihre Lebenszyklen und ihre Beziehungen untereinander. Fotografisch begleitet wurde das Projekt von Fotograf Ralf Arndt. Die eindrucksvollen Aufnahmen sowie die von allen Kita-Kindern zum Thema gemalten Bilder sind nun während der offenen Kirche in dieser Ausstellung zu sehen.

Die Künstler*innen sind anwesend und freuen sich darauf, mit Ihnen über das Projekt und ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen. Lassen Sie sich bezaubern!

  • 05.06.2021 Ralf Arndt
  • 09.06.2021 Maja Zimmerlin
  • 12.06.2021 Christos Anastasopoulos
  • 19.06.2021 Lito Anastasopoulou

 

Und jetzt: FARBE!

Bilder von Brigitte Klick

Die Ausstellung möchte mit viel Farbigkeit freudig das Sommerhalbjahr begrüßen. Die Bilder unserer ehemaligen Küsterin Brigitte Klick entstehen intuitiv prozesshaft mit kräftigen Farben und viel Energie. In mehreren Schritten wird dann wieder geordnet, farblich zusammengehalten und akzentuiert, so dass zwar ein harmonischer Gesamteindruck aber keineswegs Langeweile ensteht und die Augen wandern können. Manchmal wird die Farbe aber auch expresssiv mit den Händen aufgebracht um Eindrücke wiederzugeben.

 

Neubau Gemeindezentrum Celsiusstraße

Ausstellung mit Ergebnissen des Architektenwettbewerbs

Wer es im September nicht zur Ausstellung ins Gemeindezentrum in Lichterfelde-Süd geschafft hat, hat nun noch einmal die Möglichkeit sich selbst ein Bild von den Entwürfen für das neue Gemeindezentrum zu machen. Die Ausstellung dokumentiert Beiträge und Ergebnisse des Wettbewerbs.

weitere Informationen zum geplanten Neubau

"Maß & Zweifel" - Wort | Bild | Objekt

Bernhard Nürnberger | Helmut Klock | Jürgen Rißmann

Ausstellungsbeiträge in Wort, Bild, Objekt:

- der Polyeder
- Dürers Meisterstich
- unsere gemeinsame jugendliche Begeisterung für stereometrische Darstellungen
- und das Fabulieren und Experimentieren im Bild, mit Objekt und Wort

13. Oktober bis 29. November 2020

"fünfundeiner" – Siebdrucke und Collagen

Fünf Künstlerinnen – Monika Arlt, Barbara Bruger, Nina Heinrichs, Jutta Klamroth und Ute Langeheinecke – und ein Künstler – Ralf Behrendt

Seit mehreren Jahren entstehen in gemeinsamer und individueller Atelierarbeit Siebdrucke und Collagen auf Papier, Leinwand und Fotoausdrucken. Gedruckt, geklebt, gerissen, gezeichnet – die Arbeiten entführen in oft skurrile, manchmal "dramatische" aber immer entdeckungsreiche Welten.

Fünf Künstlerinnen – Monika Arlt, Barbara Bruger, Nina Heinrichs, Jutta Klamroth und Ute Langeheinecke – und ein Künstler – Ralf Behrendt – laden ein zu einer Reise, bei der Sinne und Geist ihr Vergnügen haben, sehr wohl aber auch gefordert sind.

12. August bis 11. Oktober 2020

"Herzmaria"- Malerei

Malerei von Doris Baum

Die Malerin Doris Baum stellt uns Maria und andere Gestalten der religiösen Tradition in farbkräftigen Bildern vor Augen. Während sie hier Vorbilder der Kunstgeschichte und Motive der volkstümlichen Frömmigkeit zitiert, fügt sie etwas eigenes hinzu. Die ausgezeichnete Porträtistin gibt der Marienfigur in den Gesichtern und der Körperlichkeit der Frauengestalten eine eigene Würde. Behinderung und Krankheit, Mütterlichkeit und Facetten menschlicher Körperlichkeit werden in die Bilder eingetragen und verleihen ihnen eine eindringliche Präsenz.

18. Februar bis 13. April 2020 (verlängert bis Ende Juni)

Eröffnungsrede: Pfarrer Roland Wicher / Musik: Kantor Manfred Maibauer

Letzte Änderung am: 16.08.2022